Richtiges Licht am Arbeitsplatz

 Richtiges Licht an Arbeitsplatz - (Bild: © zhu difeng / shutterstock)

Beleuchtung muss an individuelle Bedürfnisse sowie an die Arbeitsumgebung angepasst werden. Hinweise auf die ideale Zusammensetzung der Beleuchtung an Arbeitsplätzen gibt die technische Regel für Arbeitsstättenbeleuchtung. Diese konkretisiert die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung und nennt Beispiele für das Einrichten verschiedener Arbeitsplätze.

 

Natürliches und künstliches Licht

Natürliches Licht wirkt sich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit aus. Es ist intensiver als künstliche Beleuchtung und hat einen großen Einfluss auf die innere Uhr der Beschäftigten. Ein strahlender Sommertag hat eine Lichtstärke von 100.000 Lux. Zum Vergleich: Eine brennende Kerze bringt aus einem Meter Entfernung eine Beleuchtungsstärke von einem Lux. Natürliches Licht kann in den Frühlings- und Sommermonaten auch in Innenräumen intensiv genutzt werden. Hierzu können Bauteile wie Glastüren beitragen. So gut das Sonnenlicht den Menschen auch tut, gilt es doch, stets auf Blendfreiheit und Sonnenschutz zu achten, damit einfallendes Tageslicht nicht stört.

 

Da Tageslicht allein an vielen Arbeitsplätzen nicht ausreicht, muss dieses durch künstliches Licht ergänzt werden. Neben der Lichtstärke, gemessen in Lux, ist die Farbtemperatur entscheidend. Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin (K) gemessen. Das Spektrum reicht hierbei von warmweiß (unter 3.300 K) über Neutralweiß (3.300 bis 5300 K) bis hin zu tageslichtweiß (über 5.300 K). An Arbeitsplätzen ist neutralweißes Licht zu bevorzugen. Licht mit zu hoher Farbtemperatur und Licht das zu frontal einfällt, blendet und stört die Wahrnehmung. 

 

Was ist bei der Beleuchtung von Arbeitsplätzen zu beachten?

  1. Tageslicht einbeziehen: Arbeitsplätze sollten nicht völlig vom Tageslicht abgeschottet sein. Künstliche Beleuchtung bildet hier eine sinnvolle Ergänzung.
  2. Direktes Licht vermeiden: Die Grundhelligkeit bei künstlichem Licht sollte durch indirekte Beleuchtung hergestellt werden. Hierbei sollten Blendungen vermieden werden.
  3. Passende Farbtemperatur: Leuchten unterscheiden sich nicht nur in der Helligkeit, sondern auch in der Farbtemperatur. Neutralweißes Licht wirkt sachlich, warmweiße Beleuchtung eher behaglich.
  4. Individuelle Bedürfnisse beachten: Ältere Mitarbeiter und Beschäftigte mit eingeschränkter Sehleistung benötigen mehr Licht.
  5. Regelmäßige Wartungsintervalle: Optimale Lichtverhältnisse bleiben nur erhalten, wenn Leuchten, Fenster und Oberlicht sauber sind und die Lampen einwandfrei funktionieren (kein Flimmern)

 


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