das richtige licht für den sport


Das richtige Licht für jede Sportart (Bild: © Pavliha / iStockphoto)

Viele Sportarten werden in derselben Sportanlage ausgeübt. Dadurch variieren die Anforderungen an die Beleuchtung von Sportstätten/Sporthallen. Üblich ist eine geordnete, regelmäßige Anordnung der Leuchten. Hallenhöhe und Deckenkonstruktion bestimmen die Wahl der Leuchten - zum Einbau, Anbau oder abgependelt.

Licht für Mannschaftssportarten

Mannschaftssportarten, wie Handball, Volleyball, Basketball oder Hallenfußball erfordern größere Spielflächen als andere Disziplinen. Wichtig für den guten Überblick über das gesamte Spielfeld ist die gleichmäßige Ausleuchtung der Sporthalle mit mindestens 200 Lux (Beleuchtungsklasse III = Freizeitsport).

 

Zum Schutz vor Blendung beim Blick auf hohe Bälle sollten die Leuchten für das Volleyballfeld nicht im Deckenbereich montiert sein, der sich direkt über dem Spielfeld befindet. Auch über Basketballkörben sollten in einem Radius von vier Meter keine Leuchten installiert sein.

 

Leuchten für Sporthallen müssen nach DIN VDE 0710-13 ballwurfsicher sein. Das bedeutet: Auftreffende Bälle dürfen die Leuchte nicht derart beschädigen, dass Leuchtenteile herabfallen. Bei der Auswahl der Leuchten muss die Rasterweite der Abdeckgitter auf die Sportart abgestimmt werden: immer deutlich kleiner als die verwendeten Bälle, niemals so groß, dass Bälle im Gitter hängen bleiben können.

Beleuchtungsstärken in Sporthallen

Sportarten wie Tischtennis, Badminton oder Fechten finden meist in allgemeinen Sporthallen statt. Kleine Bälle und schnelle Bewegungsabläufe erfordern ein höheres Beleuchtungsniveau – mindestens 300 Lux Beleuchtungsstärke (Beleuchtungsklasse III = Freizeitsport).