mehr sicherheit


Steigende Beleuchtungsstärken verringern Einbrüche und Gewaltdelikte (© Tumarkin Igor - ITPS / shutterstock)

Ziel einer Außenbeleuchtung muss es sein, die Sehleistung deutlich zu verbessern. Gleichzeitig erhöht gutes Licht die Sicherheit, denn Einbrüche und Gewaltdelikte nehmen mit steigender Beleuchtungsstärke nachweislich ab.

aussen- und strassenbeleuchtung

Das Licht einer Straßenbeleuchtung darf sich nicht ausschließlich auf die Fahrbahn konzentrieren. Vielmehr sollte es den gesamten Verkehrsraum, also auch Parkbuchten, Radweg, Fußgängerweg und angrenzende Häuserfronten, erfassen. Doch Vorsicht: Zu hohe Beleuchtungsstärken in der Nähe von Wohnungsfenstern können störende Lichtimmissionen erzeugen. Lichttechnische Kriterien für Anlieger- und Wohnstraßen (Beleuchtungssituationen entsprechend D3 und D4) nach DIN EN 13201 sind eine mittlere horizontale Beleuchtungsstärke von 2 bis 15 Lux (Wartungswert). Das Licht sollte gleichmäßig und die Blendung der Leuchten ausreichend begrenzt sein.

 

 

Beleuchtungskonzepte für Parkplätze

Parkplätze gehören zum Verkehrsraum. Hier begegnen sich Autofahrer und Fußgänger, die Kollisionsgefahr wächst mit zunehmendem Verkehrsaufkommen. Gute Beleuchtung verringert diese Unfallgefahr: Licht unterstützt die Orientierung, erleichtert das Erkennen von Fahrzeugen, Personen, Begrenzungen und Hindernissen. Und es schützt vor kriminellen Übergriffen. Das gilt gleichermaßen für öffentliche wie für private Parkplätze.

 

Auf den gemeinsam von Fahrzeugen und Fußgängern genutzten Bewegungsflächen ist der Lichtbedarf höher als auf den Abstellflächen. Gefahrenstellen – besonders Ein- und Ausfahrten – werden durch die Anordnung der Leuchten deutlich markiert. Bei einer durchschnittlich hohen Verkehrsfrequenz sieht DIN EN 12464-2 mindestens 20 Lux Beleuchtungsstärke (Wartungswert) vor, bei geringerer Verkehrsstärke 5 Lux und bei mittlerer 10 Lux. Die Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärken und eine ausreichende Begrenzung von Blendung sind weitere lichttechnische Anforderungen.